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Treffen zum Thema Kommunaler Besitz: Event in London

Date: Friday 25th November 2011
Venue: Londoner Büro der Calouste Gulbenkian Stiftung
Time: 9.00am

Am 25. November trafen sich Menschen, die an Gemeindeprojekten in ganz England beteiligt sind, im Londoner Büro der Calouste Gulbenkian Stiftung, um das It's Our Community-Projekt ins Leben zu rufen. Sie wurden von Akademikern und Forschern aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Portugal und Deutschland begleitet. Ziel dieses Workshops war es, den Entwurf der Forschung [link] mitzugestalten und den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, sich über einige der innovativen Verfahren zu informieren, die in diesen Ländern angewendet werden.

Im Laufe des Tages präsentierten die Teilnehmer ihre eigenen Verfahren und diskutierten über einige der Herausforderungen und Möglichkeiten, die bei der Übernahme von Gemeinschaftsgütern und Dienstleistungen entstehen.

Das war der erste von insgesamt drei Workshops. Jeder Workshop ist so gestaltet, dass er einen Beitrag zu einer bestimmten Stufe des Forschungsprozesses leisten kann.

Die Ergebnisse

Der Workshop wurde entworfen, um uns bei der Gestaltung der Forschung und der Datensammlung zu helfen. Unsere Forscherteams sind gerade dabei, Informationen über eine große Anzahl von Fallstudien zum Thema Kommunaler Besitz in ihrem jeweiligen Land zu sammeln. Um dem Projektteam zu helfen, ihre Regeln für die Auswahl vergleichbarer Fallstudien zu festzulegen, haben wir die Teilnehmer gefragt:

  • Welche Arten von Organisationen sollten miteinbezogen werden?                                  
  • Gibt es bestimmte Dienstleistungsbereiche und Themen, die besondere Möglichkeiten bieten?

Organisationsmodelle

Auf die Frage nach den verschiedenen Arten von Organisationen, auf die sich die Forscherteams konzentrieren sollten (zum Beispiel genossenschaftliche, gegenseitige oder  Non-Profit- Organisationen), äußerten einige Teilnehmer Bedenken, dass die „Form nicht der Funktion folgen sollte“, dass diese rechtlichen Organisationsformen normalerweise aus der Notwendigkeit mit einem Problem  umzugehen heraus entstehen und nicht andersherum. Sie befürchteten ebenfalls, dass Strukturen manchmal einschränkend sein können und Verhaltensweisen vorgeben.

Außerdem waren einige Teilnehmer der Ansicht, dass sich die verschiedenen Bezeichnungen der Organisationsarten vielleicht nicht in die Sprachen der Partnerländer übersetzen lassen. Der Begriff „Community Foundations” hatte zum Beispiel in Deutschland eine etwas andere Bedeutung als im Vereingten Königreich.

Trotzdem kamen wir zu der Übereinstimmung, dass wir uns zum Zweck dieser Forschung auf Beispiele des kommunalen Besitzes konzentrieren müssen, bei denen eine gewisse Formalität angewandt wurde. Außerdem wollen wir Verständnis für die Motivation und Beweggründe für die Wahl bestimmter Organisationsarten schaffen, wie zum Beispiel Finanzierung, Bedürfnisse, politische Trends und/oder Richtlinien. Das It's Our Community-Projekt soll praktisch orientierte Ergebnisse liefern, deswegen kann eine Beratung zu den Organisationstypen hilfreich sein.

Allerdings haben wir uns entschlossen, eine Wertschätzung für die weniger formalen Anfänge dieser Organisationen zu wahren und dass die eher subjektiven „Gefühle des Besitzens“ in unsere Definition vom kommunalen Besitz miteinbezogen werden sollten.

Themengebiete

Den Teilnehmern wurde eine Liste mit sieben Themengebieten ausgeteilt, die die Bereiche Personenbezogenen Dienstleistungen, Essen und Verkehr beinhalteten. Wir fragten sie, ob sie die Liste ergänzen würden, wie sie die Forschergruppe einteilen würde, und ob sie Beispiele aus ihrer eigenen Erfahrung hatten.

Wir kamen zu dem Ergebnis, dass es bestimmte Gebiete gibt, die unter Umständen in manchen Ländern (in Bezug auf den kommunalen Besitz) nicht anwendbar sind. Gegen Ende der Sitzung schlugen einige der Teilnehmer vor, die sieben Themen zu breiter angelegten Themengruppen zu ordnen. Dadurch sollte genug Flexibilität geschaffen werden, um zu versichern, dass alle Forscher die Möglichkeit haben, Fallstudien zu wählen, die übertragbar und in dem Kontext ihrer Länder am innovativsten sind.  Außerdem kann dies zu einem weniger einschränkenden Rahmen für die Auswahl von Fallstudien führen.

Innovation

Es wurde festgestellt, dass es schwierig ist, Fallstudien über die verschiedenen Länder hinweg nach ihrer Innovationsstufezu beurteilen, da das, was in einem Land als innovativ angesehen wird, vielleicht in einem anderen Land als nicht als besonders innovativ angesehen wird.

Wenn Sie an diesem Workshop teilgenommen haben oder sich für die Ergebnisse interessieren, fügen Sie Ihre Kommentare bitte unten hinzu oder kontaktieren Sie die Projektmanagerin Emily Fennell über Emily@thebigsociety.co.uk

Kontakt

Telefon: +44 (0)20 7845 5897 (Nur für Großbritannien)

E-Mail: info@itsourcommunity.eu